Gedanke des Monats: Verbundenheit

„Wir sind alle verbunden“, das sagt sich so leicht im Yoga-, Spiri- oder Medi-Sprech.

Doch wenn wir durch unser Leben gehen, fühlt sich das nicht immer so verbunden an. Auch wenn wir sie alle „in der Tasche habe“, unsere Liebsten, in digitaler Reichweite mit nur wenigen Klicks.

Gerade jetzt, wo wir uns nicht physisch begegnen und nicht berühren, ist diese Verbundenheit manchmal sehr abstrakt. Sitzen wir doch alle wie kleine „Einzeller“ in unseren Wohnungen, abgeschieden, abgeschlossen. Zwar alle im selben Boot und doch jeder in seiner Zelle.

Aber da ist auch noch etwas anderes.
Was ist der Unterschied zwischen einer „Retorten“-Yogaklasse auf Youtube, die man allein zuhause vorm Laptop „runterturnt“ und der Live-Klasse auf Zoom und Co? Eben genau das: Die Verbundenheit. Sogar wenn alle ihren Ton und ihre Kamera aus haben, der Chat kaum genutzt wird, und wir niemanden sonst aus dieser Klasse kennen, weil sie vielleicht sogar am anderen Ende der Welt „stattfindet“, spüren wir bei der Liveklasse, dass wir in einer Gruppe praktizieren. Verbunden, über ein digitales Netz über die ganze Welt, Teil einer Gemeinschaft. So richtig verstehen kann man das nicht, aber der Unterschied ist spürbar. Findet ihr nicht?

Wir sind eben doch alle verbunden, wenn wir wollen und daran glauben.

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